Das Goethe-Museum Düsseldorf ist eine der drei großen Goethe-Archiv- und Forschungsstätten und beherbergt die größte, etwa 50.000 Objekte umfassende Goethe-Privatsammlung der Welt. Zur Institution gehören das Museum, das Handschriftenarchiv,  die Forschungsbibliothek, die Kunstsammlung und ein Veranstaltungszentrum.

Goethe-Museum Düsseldorf ist eine Kurzbezeichnung für die Goethe-Museum/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung. Die Goethe-Museum Düsseldorf/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung ist 1953 von zwei Erbinnen von Professor Anton Kippenberg, dem früheren Verleger des Insel-Verlags, gegründet worden. Satzungsgemäße Voraussetzung und Grundlage der Stiftung ist ein Vertrag der Stiftung und der beiden Erbinnen mit der Stadt Düsseldorf vom 13. Februar 1953, der in Verbindung mit einem Nachtrags-Vertrag der Stiftung und dem Goethe-Museum den Standort „Schloss Jägerhof“ und die finanzielle Unterstützung durch die Stadt sichert. Das Museum ist am 30. Juni 1956 eröffnet worden.

Das kulturgeschichtliche Museum zeigt in der Dauerausstellung Goethe und seine Zeit Originalhandschriften, Bücher, Gemälde, Graphiken, Büsten und Kunsthandwerk in einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden, architektonisch hervorragenden Gebäude: dem im Auftrag des Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz erbauten Schloss Jägerhof.

Goethes Werk gehört zu den Spitzenleistungen deutscher Kultur und wirkt bis heute lebendig fort. Das hat eine aktuelle Meinungsumfrage noch im August 2015 bestätigt (YouGov; vgl. FAZ, 10.08.15 und „Rheinische Post“, 10.08.15: „So ticken die Deutschen“). Aufgabe und Ziel des Museums ist es, das Werk historisch zu erforschen und seine Rezeption bis in die Welt- und Gegenwartsliteratur zu dokumentieren. Museum und Archiv verstehen sich als modernes Wissenschafts- und Kommunikationszentrum, worin die Aufgaben des Sammelns, Erforschens und Vermittelns mit Blick auf die Gegenwart konzentriert werden. Ziel ist nicht die Verehrung einer Gipsbüste, sondern eine lebendig-kritische Annäherung an ein vielschichtiges Universalgenie.

 

 

 

 

 

Landeshauptstadt Düsseldorf