Die Handschriftensammlung umfasst etwa 30000 Stücke. Sie enthält nicht nur Briefe und Werkmanuskripte Goethes und des engeren Goethe-Kreises,  sondern Schriftstücke wichtiger Zeitgenossen und Weggefährten. Der von Kippenberg festgelegte Sammlungszeitraum berücksichtigt die Jahre 1749 – 1832, wird ergänzt um Zeugnisse der Rezeption bis in die Gegenwart, die Biographien der Enkel und die Geschichte des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Zur Sammlung gehören Nachlässe und Deposita, auswahlweise von Johann Peter Eckermann, Johannes D. Falk, Johann N. Hummel, Friedrich Wilhelm Riemer, Friedrich Th. Kräuter und Johann St. Schütze. Weiterhin gibt es seit 1994 die Zustiftung Helmut Jacobi und seit 2014 die Stiftung der Nachfahren von Georg Arnold Jacobi.

BESTANDSVERZEICHNISSE

Der Handschriftenbestand des Düsseldorfer Goethe-Museums ist in einem Zettelkatalog verzeichnet.

Für die Recherche ist auch heute noch unerlässlich der gedruckte Katalog der Sammlung Kippenberg in der 2. Ausgabe Leipzig 1928 (1. Aufl. Leipzig 1913).

 

 

 

 

 

 

Ein großer Teil der Handschriften des Goethe-Museums ist in die Verbunddatenbank für Nachlässe und Autographen Kalliope (http://kalliope-verbund.info/de/search.html) eingespeist worden. Sie werden über die Eingabe "Goethe-Museum Düsseldorf" im Feld "Bestandshaltende Institution" angezeigt.