Die Leipziger Studienzeit des pubertierenden Hochbegabten müssen wir uns als Krisenzeit vorstellen, in der er sich mit der altfränkisch-derben Art, die sich nur in der Kleidung, nicht im Dialekt ablegen läßt, nur partiell integrieren kann. Verstärkt die Selbstfindungskrise des Heranwachsenden eher sein Verlangen nach poetischer Produktivität, so ist für sie selbst das Studium mitverantwortlich. Schon der vom Vater durchgesetzte, vom Rokoko dominierte Studienort Leipzig, nicht das moderne Göttingen, stößt auf seine Ablehnung, er möchte sich heimlich auf die altphilologischen Fächer stürzen, doch wird von dem Juristen Böhme energisch auf seine Aufgabe verwiesen. |
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